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Nepal ist ein schönes Land: romantisch, tropische
Hitze im Dschungel, eisige Kälte im Hochgebirge, mit dem höchsten
Berg der Erde, dem Sagarmatha (Mount Everest).
In den Dörfern leben die Menschen arm und meist unter dem
Existenzminimum, in den Städten gibt es ein großes Gefälle,
was den Lebensstandard betrifft. Dort reicht die Palette von sehr
armen bis zu sehr reichen Menschen.
Die Lebensweise selbst gestaltet sich in den Dörfern noch sehr
ursprünglich, in den Städten hingegen hat mittlerweile
der technische Fortschritt Einzug gehalten, was große Umwälzungen
mit sich bringt. Die Menschen sind auf diese Prozesse jedoch nicht
vorbereitet und sind mit dem notwendigen Umdenken und der Frage
der Finanzierung von neuen Umwelt- und Technikprojekten überfordert.
Die Bedingungen in den Bereichen Bildung und Ausbildung erschweren
diese Situation zusätzlich. Viele Familien geben oft ihre letzten
Rupien aus, um ihren Kindern den Besuch von Schulen oder ein Universitätsstudium
zu ermöglichen. Die handwerkliche Entwicklung stagniert, denn
gute Arbeit wird nicht honoriert und der Konkurrenzkampf zwischen
Handwerkern ist groß. Außerdem gibt es nur wenige Ausbildungsmöglichkeiten
für handwerkliche Berufe.
Die Ermordung der Königsfamilie, der beständige Kampf
der Maoisten gegen die junge, korrupte Demokratie und die Gefechte
mit der Polizei und Armee etc., haben den Tourismus fast zum Erliegen
gebracht. Die Folgen: keine Arbeit, kein Geld, kein Reis.
Dies alles ist ja sicherlich aus den Medien und Reiseführern
bekannt. Dass es aber im Tiefland von Nepal auch Flüchtlingslager
mit ca. 100.000 Menschen gibt wissen nur Wenige. Diese Menschen
nepalischer Abstammung wurden vor ca. 10 Jahren aus Bhutan aus ethnischen
Gründen ausgewiesen und warten seitdem auf die versprochene
Eingliederung oder Rückführung.
Wer weiß schon, dass es bis nach der Einführung der
Demokratie in Nepal praktisch noch Leibeigenschaft gab. Diese Leibeigenen
wurden im Jahr 2000 aufgrund eines Kabinettsbeschlusses mittellos
entlassen, sie leben seitdem in großer Armut. Betroffen sind
etwa 15 000 Familien (ca. 84 000 Personen), die aus den westlichen
Distrikten Nepals stammen. Etwa die Hälfte besitzt keinerlei
eigenes Land und somit keine Möglichkeit zum Errichten einer
festen Bleibe.
Wir vom Verein "Solar Power Nepal e.V." möchten
gerne mit Ihrer Hilfe speziell diese Menschen in den Lagern mit
dem bewährten Solarkocher SK 14 Koe versorgen. Aber auch Hospitäler,
Lepraprojekte, Klöster, Tibeter-Lager und andere Gemeinschaftseinrichtungen
in den ärmsten Distrikten mit Solarkochern ausstatten bzw.
mit deren Anfertigung vertraut machen. Für die 100.000 Flüchtlinge
könnten allein 10.000 SK 14 Koe Kocher eingesetzt und zusätzlich
einige Großküchen gebaut werden.
Solarkocher sparen Kerosin und damit Devisen, sie schonen
die Wälder vor der Abholzung und schaffen Arbeitsplätze
und mit SK kann man Trinkwasser abkochen (sterilisieren). Der Dung
von Vieh, der in waldlosen Regionen zum Heizen und Kochen verwendet
wird, kann bei Einsatz eines Solarkochers, wieder seiner natürlichen
Bestimmung zugeführt werden. Darum wollen wir mit Solarkochern
einen Beitrag zur Weiterentwicklung leisten.
Der Preis für einen SK 14 Koe beträgt zur Zeit (im Jahr
2008) 300,-- Euro. Auch kleinereTeilbeträge werden dankbar
angenommen und dann zusammengelegt.
Mit einer Investition von ca. 3 Euro kann ca. 1 Tonne CO² eingespart
werden.
Dazu sind wir auf Ihre Spende angewiesen!
Oder möchten Sie mitwirken bei der Finanzierung und Betreuung
von Solarwerkstätten in Nepal?
Wir wollen es versuchen. Sie auch
?
Entwicklungshilfe - Projektliste - Nepal 2011 / .... |
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Tätigkeits-Bericht 2008

Tätigkeits-Bericht
2007
Verteilung der Kocher

Tätigkeits-Bericht
2006
Verteilung
der Kocher
Tätigkeits-Bericht
2005

Solar Technical
Works
Kathmandu-Sanepa Nepal
Deutsche
Version
Tätigkeits-Bericht
2004

Solar
Technical Works
Kathmandu-Sanepa Nepal
Deutsche
Version

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